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Polizeiruf 110

Die Fremde im Spiegel

Mai 2010
Regie: Ed Herzog
DOKfilm Fernsehproduktion GmbH für den RBB
Polizeiruf 110


Die Fremde im Spiegel

Hauptkommissarin Johanna Herz erfährt durch einen anonymen Anruf vom Mord an der Polizeischülerin Christine Teichow. Zunächst deutet alles auf ein Gewaltverbrechen hin – doch es gibt weder eine Leiche, noch hatte anscheinend niemand näheren Kontakt zu der jungen Frau.

Bei ihren Ermittlungen an der Polizeischule Oranienburg trifft Johanna Herz auf Christines frühere Zimmernachbarin Nicole. Offensichtlich kannte sie Christine gut, zeigt sich aber sehr verschlossen. Auch Martin Becker, einer der Ausbilder an der Polizeischule, den Johanna aus Jugendzeiten kennt, hatte ein enges Verhältnis zu Christine, kann sich aber ihr plötzliches Verschwinden nicht erklären. Die einzige Spur: In einem Hotelzimmer, in dem Christine vor ihrem Verschwinden offenbar jemanden traf, lassen sich Blutspuren als möglicher Hinweis auf ein Gewaltverbrechen nachweisen. Doch von Christine fehlt nach wie vor jede Spur.

Martin Becker gerät unter Mordverdacht, als Johanna und Krause Blutspuren im Kofferraum seines Autos finden. Becker muss zugeben, Christine kurz zuvor noch lebend gesehen zu habe, bestreitet aber zu wissen, wo sie sich derzeit aufhält. Johanna ist unsicher, ob sie Becker noch glauben kann, schließlich hat sie ihn seit 20 Jahren nicht mehr gesehen.

Krause, der die Polizeischule noch aus seiner eigenen Ausbildungszeit kennt, erfährt währenddessen über den Schüler Mike Kern vom tödlichen Autounfall eines anderen Polizeischülers vor einigen Monaten. Krause vermutet einen Zusammenhang zwischen dem tragischen Unfalltod des Polizeischülers und dem Verschwinden von Christine Teichow. Doch es gibt keine erkennbare Verbindung zwischen den beiden Ereignissen.

Die verschwundene Christine Teichow hinterlässt einen eigenwilligen Hund. Krause, der seinen treuen Polizeihund Vera in die Rente verabschieden musste und seither allein ist, nimmt sich des hinterlassenen Haducks an, trotz lautstarker Bekundungen, mit einem neuen Hund nichts zu tun haben zu wollen.

Nach und nach vervollständigt Johanna mit Hilfe der Psychologin Frau Dr. Eva Langhoff das Bild der verschwunden Christine Teichow. Die beiden vermuten, dass sie unter dem Borderline-Syndrom litt und – falls sie noch leben sollte – für sich selbst und andere eine Gefahr darstellt.

Der Fall bringt Johanna Herz beruflich und privat an ihre persönlichen Grenzen. Am Ende beweist sie Mut und Stärke, zieht ihre Konsequenzen und trifft eine weit reichende Entscheidung für ihr weiteres Leben.

Foto(s): Conny Klein

Crew

Regie Ed Herzog
Kamera Michael Schreitel
Produktionsleitung Alexander Martens
Kostümbild Anne-Gret Oehme
Kostümassistenz Clara-Maria Oehme

Darsteller

Johanna Herz Imogen Kogge
Horst Krause Horst Krause
Christine Teichow Katharina Schüttler
Martin Becker Jochen Horst
Marion Becker Valentina Sauca