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Kinofilm

Wer anhält stirbt

März 1995
Regie: Olaf Kaiser, Alexander Ris
Telekult GmbH
Mediopolis Berlin e.V.


Wer anhält stirbt

Zwei Paare, Mitte dreißig, eines aus Ost- und eines aus Westberlin, sind, jedes in seinem Auto, in einer menschenleeren Gegend Brandenburgs unterwegs. Plötzlich krachen beide Autos in einer unübersichtlichen Kurve aufeinander. Nach dem ersten Schreck stellt sich heraus, dass keiner der Insassen ernsthaft verletzt ist - die Autos sind allerdings völlig ramponiert. Das Westpaar hat es eilig und fühlt sich, dank Handy, auch in der Lage, die Situation schnell zu regeln. Doch geirrt: Der Akku ist leer und man hat kein Ladegerät dabei. Die beiden Männer brechen also zu Fuß auf, um ein Telefon beziehungsweise Hilfe zu suchen. Die Frauen bleiben zunächst bei den Autowracks, flüchten dann aber vor einem verwilderten Hund in einen unterirdischen Schacht. Beide Ost-West-Paare, die Männer und die Frauen, beginnen nun eine Exkursion - die einen oberirdisch, die anderen unterirdisch. Bei beiden Gruppen stellt sich immer mehr die Frage, wo man hier eigentlich hingeraten ist. Die Männer beschleicht das Gefühl, in die ehemalige DDR geraten zu sein, als sie auf voll funktionsfähige Truppenübungsplätze treffen. Die Frauen können nicht einmal eine so absurde Interpretation ihrer Lage finden, denn in der mit allerlei Gerät ausgestatteten Bunkeranlage, in der sie nach einem Ausgang suchen, tun sich die merkwürdigsten Dinge.