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Polizeiruf 110

Keine Liebe, kein Leben

April 1993
Regie: Jan Rusziska
Durniok Film- und Fernsehproduktion
Polizeiruf 110 für MDR


Keine Liebe, kein Leben

Eine Studentenfete endet tragisch. Es geschieht ein Verbrechen. Das Opfer Marlene war eine attraktive junge Frau, die von Männern begehrt wurde. Zu ihren Verehrern zählten auch die beiden Freunde Pelitz und Dörner. Beide zwar befreundet, doch zugleich Konkurrenten im Studium, bemühten sich um Marlene, die neben der Physik ihre zweite große Leidenschaft war. Aufgrund von Indizien wird Pelitz als Mörder verurteilt. Dies alles ereignete sich noch zu DDR-Zeiten. 1994 wird Pelitz entlassen. Entlassen in eine Welt, die er bisher nur aus Zeitungen und Medien erleben durfte. Für den Mann aus dem Knast ist Dörner der einzige Anlaufpunkt, und es scheint, als hätte der alte Freund ihn erwartet. Hilfsbereit unterstützt er Pelitz, damit dieser Fuß fassen kann. Pelitz’ einziges Ziel besteht darin, seine Unschuld zu beweisen und den Mörder von Marlene zu finden. Da gesteht ihm eines Tages Dörner, dass er Marlene getötet habe. Als ihm nämlich klar wurde, dass er diese Frau niemals für sich allein haben würde, brachte er sie um. Indem er Pelitz gegenüber die Tat gesteht, beginnt er ein teuflisches Spiel mit dem zu unrecht Verurteilten. Ein Spiel, das darauf angelegt ist, Pelitz endgültig zu vernichten. Und es scheint, als wäre Dörner, trotz seines Geständnisses, unangreifbar. Pelitz wird Schritt für Schritt klar, dass der Mann, der sein Freund war, von Karrieresucht zerfressen wird und der Wahnsinn sich zunehmend seiner bemächtigt.
Als sich bei Pelitz ein Zeuge des Verbrechens an Marlene meldet, schreckt Dörner auch vor einem zweiten Mord nicht zurück.